20. Januar 2021: Kein Zweifel: Das Jahr 2020 war unkonventionell. Anlass genug, um zurückblicken und einige der positiven Aspekte herauszustellen. Gleichzeitig wagen wir einen Ausblick auf die Herausforderungen des Jahres 2021. Von Simon Wolk.

2021: Ein Rückblick auf die positiven Aspekte

Als Reaktion auf COVID-19 und das daraus resultierende Vorsorgeprotokoll musste jeder - Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen - sein tägliches Verhalten ändern. Viele Unternehmen waren veranlasst, ihren Mitarbeiter Home Office Arbeitsplätze einzurichten, wenn deren Arbeit als "nicht systemrelevant" eingestuft wurde. Gleichzeitig nahm die Herausforderung, den Betrieb aufrechtzuerhalten und den eigenen Kunden weiter einen optimalen Service zu bieten, zu.

Glücklicherweise hatten die meisten Menschen und Organisationen im Jahr 2020 Zugang zu Technologien, die dazu beitrugen, die Unterbrechungen bei der Umstellung auf einen vollständig digitalen Arbeitsplatz zu minimieren.

Noch vor 20 Jahren hätte die Pandemie die Wirtschaft ungleich härter getroffen. Dennoch erwies sich COVID-19 als eine Art Stresstest für Unternehmen, um ihre Bereitschaft in Bezug auf Mobilität und digitale Arbeitsplatztransformation zu bewerten. Einige Unternehmen waren schon vor dem Ausbruch der Pandemie zu 100 % mobilfähig, während andere, die sich noch auf halbem Weg der digitalen Transformation befanden, noch einige kleine Anpassungen vornehmen mussten.

Manche Unternehmen wurden jedoch völlig unvorbereitet getroffen und mussten improvisieren, kämpfen und unnötige Risiken eingehen, um mit den plötzlichen Veränderungen durch COVID-19 fertig zu werden. Dies erwies sich als Chance für Hacker! Man bedenke: Die Mitarbeiter begannen, neue (oder gar eigene) Geräte von ihren Heimbüros aus - mit wenigen bis gar keinen Enterprise-Management-Lösungen - für den Zugriff auf Unternehmensressourcen zu nutzen.

Letztlich rückte dieser erhöhte Angriffsvektor für Unternehmen die Sicherheit der mobilen Infrastruktur in den Vordergrund des Jahres 2020. Dies spiegelt sich deutlich in den meisten UEM-Anbietern wider, die ihre Angebote konsolidierten und nunmehr neue Produkte wie Mobile Threat Defense (MTD) und andere Funktionen der Zero-Trust-Architektur anbieten. Durch die Zuhilfenahme dieser Tools werden Benutzer, Geräte und Apps ständig auf mögliche Angriffe überprüft und der Zugriff auf Unternehmensdaten gesichert und beschränkt.

Der eigentliche Star des Jahres 2020 waren jedoch die Collaboration-Tools. Für Mitarbeitern die remote arbeiten, wurden Lösungen wie Microsoft Teams und Zoom immer beliebter, da man immer noch einfach kommunizieren und an Projekten zusammenarbeiten kann. Für ein Unternehmen wie die ISEC7, das tief in der digitalen Arbeitswelt verwurzelt ist, ermöglichen kollaborative Kommunikationsplattformen wie Microsoft Teams den Mitarbeitern so verbunden und engagiert wie möglich zu bleiben.

Letztendlich hat die Pandemie im Jahr 2020 dazu geführt, dass Unternehmen erkannt haben, wie wichtig Mobilität und die Transformation des digitalen Arbeitsplatzes für ihre Belegschaft sind.

2021: Worauf wir uns freuen können

Das Jahr von 5G

5G gibt es schon seit geraumer Zeit und in 2021 könnte endlich der Durchbruch gelingen. Immer mehr Mobilfunkhersteller bringen erschwingliche 5G-kompatible Geräte auf den Markt. Was anfangs ein Premium-Feature bei höherwertigen Mobilgeräten war, wird langsam zur Standardoption bei neu erscheinenden Geräten werden - ähnlich wie bei der Einführung von 4G.

Internet der Dinge

Im vergangenen Jahr wurden zahlreiche Internet of Things (IoT)-Geräte verfügbar und auch verkauft. Sie bringen mehr Zuverlässigkeit, schnellere Geschwindigkeiten und Mobilität für verschiedene Anwendungen, bei denen diese Eigenschaften erforderlich sind. Einige Beispiele für IoT-Geräte sind Uhren, intelligente Lautsprecher, intelligente Kühlschränke und viele andere Geräte, die auf Technologien wie Wi-Fi, Bluetooth, Zigbee, LoRaWAN usw. basieren. Mit dem Bestreben, dass Geräte "always connnected" sind, werden wir auch weiterhin eine weltweite Zunahme und Erleichterung im Alltag durch IoT erleben.

Virtuelle Desktop-Infrastruktur

Die virtuelle Desktop-Infrastruktur (VDI) wird verwendet, um ein containerähnliches Erlebnis zu bieten. Das bedeutet für den Anwender ein sicheres Arbeiten innerhalb der gesicherten Infrastruktur des Unternehmens. Dadurch lassen sich BYOD-Programme anbieten, bei denen der Anwender seine vorhandene eigene Hardware zur sicheren Kommunikation nutzt. Die VDI könnte auch stark vom Geschwindigkeitsschub durch 5G profitieren. Da sie auf einen verschlüsselten Pixel-Stream angewiesen ist, würde ein Netzwerk mit geringerer Latenz einen signifikanten Unterschied machen und das gesamte Nutzererlebnis erheblich verbessern.

Privates LTE und CBRS

Auf der gleichen Ebene könnte auch eine andere Technologie wie der Citizens Broadband Radio Service (CBRS) in den USA als Ersatz für Wi-Fi für unternehmenskritische Anwendungen stark an Bedeutung gewinnen. Als privates drahtloses Netzwerk betrieben, ermöglicht es eine bessere Kontrolle über das Netzwerk, einen fokussierten Abdeckungsbereich sowie Sicherheit und Datenschutz als Teil des LTE-Protokolls. Die einzige Einschränkung für den Moment wäre die Annahme durch mehr Hersteller von mobilen Endgeräten.

2021 wird ein spannendes Jahr für uns alle!

Gerne helfen wir Ihnen dabei, die Herausforderungen erfolgreich zu meistern.

Ihre ISEC7 Group